Kurz gesagt: Hinter ChronoMarket stehen Anna und Viacheslav Fisenko. Seit 2007 kaufen und verkaufen wir gebrauchte Luxusuhren – heute als ChronoMarket Luxury GmbH mit eigenem Geschäft in der Uhlandstraße 47 in Berlin-Charlottenburg. Wenn Sie uns Ihre Uhr zur Bewertung zeigen, sprechen Sie direkt mit uns.
Wie alles begann: eine Uhr von der BaselWorld
Einen Uhrenhandel hatten wir nie geplant – damals handelten wir mit Luxus-Mobiltelefonen von Vertu. Uns haben mechanische Uhren schon immer fasziniert – vor allem das, was unter dem Zifferblatt passiert: Hunderte winziger Teile, die ohne Batterie die Zeit messen. Unsere erste Uhr dieser Klasse haben wir auf der BaselWorld gekauft, der damals wichtigsten Uhrenmesse der Welt: eine Maurice Lacroix Pontos Chronographe (Ref. PT6178), für gut 4.000 US-Dollar. Nicht aus Kalkül, sondern weil uns der Automatik-Chronograph einfach begeistert hat.
Zwei Jahre später wollten wir sie verkaufen, um uns etwas Neueres zu gönnen – und bekamen dafür nur noch rund 1.200 US-Dollar. Fast 70 Prozent Wertverlust in nur zwei Jahren. Aus genau diesem Moment entstand 2007 die Idee, unser Geschäft auf Uhren auszuweiten. Aus dem Handel mit Vertu wussten wir bereits, worauf es im Luxussegment ankommt: Echtheit, Diskretion und ein Preis, den man nachvollziehen kann.
Wir haben damals erlebt, was viele Uhrenbesitzer kennen: Eine neue Luxusuhr verliert in den ersten Jahren massiv an Wert, und wer verkaufen will, bekommt oft ein Angebot ohne nachvollziehbare Begründung. Genau da sahen wir unsere Aufgabe: ein fairer, transparenter Markt für gebrauchte Uhren – für Verkäufer, die einen ehrlichen Preis wollen, und für Käufer, die eine geprüfte Uhr deutlich unter dem Neupreis suchen.
Seitdem beschäftigen wir uns mit dem An- und Verkauf gebrauchter Luxusuhren. Seit 2023 sind wir verifizierter Händler auf Chrono24, 2024 haben wir in Berlin die ChronoMarket Luxury GmbH gegründet.
Was wir in fast 20 Jahren gesehen haben
Durch unsere Hände gingen nicht nur Klassiker wie die Rolex Submariner, Datejust oder Daytona, sondern auch Uhren mit großen Komplikationen: Minutenrepetitionen, sphärische Tourbillons und sogar Grandes Complications, die Minutenrepetition, Tourbillon, Chronograph und ewigen Kalender in einem einzigen Gehäuse vereinen.
Solche Uhren sind Meisterwerke. Und sie haben uns eine einfache Regel gelehrt: Je mehr Komplikationen, desto aufwendiger und teurer der Service. Für den Alltag raten wir deshalb oft zu einer robusten Uhr mit wenigen Funktionen. Eine große Komplikation kauft man aus Liebe zur Uhrmacherkunst – und im Bewusstsein, dass sie Pflege braucht.
Drei Komplikationen, kurz erklärt
Minutenrepetition
Auf Knopfdruck schlägt die Uhr die Zeit: tiefe Töne für die Stunden, Doppeltöne für die Viertelstunden, hohe Töne für die Minuten. Erfunden wurde das Prinzip im späten 17. Jahrhundert in England – in einer Zeit ohne elektrisches Licht, um die Uhrzeit im Dunkeln zu „hören“, ohne eine Kerze anzuzünden. Heute gehört die Minutenrepetition zu den aufwendigsten Komplikationen überhaupt. Unser Tipp: Zeiger nie verstellen, solange die Repetition schlägt.
Tourbillon
1801 ließ sich Abraham-Louis Breguet das Tourbillon patentieren: Unruh und Hemmung sitzen in einem rotierenden Käfig, damit sich Gangabweichungen durch die Schwerkraft ausgleichen. Das war für Taschenuhren gedacht, die den ganzen Tag senkrecht in der Westentasche steckten. Am Handgelenk ändert die Uhr ihre Lage ohnehin ständig – der praktische Effekt eines klassischen Tourbillons ist dort sehr gering. Heute ist es vor allem eine Demonstration höchster Handwerkskunst. Mehrachsige, sogenannte sphärische Tourbillons sind der Versuch, das Prinzip auf die Armbanduhr zu übertragen.
Ewiger Kalender
Der ewige Kalender kennt die unterschiedlichen Monatslängen und Schaltjahre – bei vielen Modellen ist erst im Jahr 2100 wieder eine Korrektur nötig. Gleichzeitig ist er empfindlich: Bleibt die Uhr stehen, müssen Datum, Wochentag, Monat und Schaltjahr oft einzeln über Korrektoren nachgestellt werden. Und in den Stunden um Mitternacht – je nach Kaliber etwa zwischen 20 und 4 Uhr – schaltet der Kalendermechanismus; wer in dieser Zeit korrigiert, riskiert einen Schaden am Werk. Unser Rat: die Uhr regelmäßig tragen oder auf einen Uhrenbeweger legen und Korrekturen nur außerhalb dieses Zeitfensters vornehmen.
Was das für die Bewertung Ihrer Uhr bedeutet
Eine Uhr mit Komplikationen bewerten wir nicht nach Liste. Wir prüfen, ob jede Funktion einwandfrei arbeitet, wann die letzte Revision war und ob alle Teile original sind – denn gerade bei komplizierten Werken entscheidet das über einen großen Teil des Werts. Jede Uhr durchläuft unser festes 5-Schritte-Verfahren: Echtheitsprüfung, technischer Zustand, optischer Zustand, Box und Papiere sowie aktueller Marktwert. Wie das im Detail abläuft, erklären wir in Wie wird eine Rolex beim Händler bewertet?
Wer bei uns was macht
Anna Fisenko – Geschäftsführerin und Uhrenbewerterin
Leitet die ChronoMarket Luxury GmbH und bewertet selbst Uhren – unter anderem von Rolex, Patek Philippe, Audemars Piguet, Omega, Piaget und Zenith. Sie betreut Verkäufer und Käufer persönlich auf Deutsch, Englisch und Russisch.
Viacheslav Fisenko – Uhrenexperte
Bewertung und Echtheitsprüfung von Rolex, Patek Philippe, Audemars Piguet, Omega sowie Vintage- und Sammleruhren; Marktbeobachtung für den deutschen Gebrauchtuhrenmarkt.
Ob Sie mit Anna oder Viacheslav sprechen: Jede Bewertung bei uns wird persönlich von der Familie Fisenko durchgeführt – nicht von einem Algorithmus und nicht von wechselndem Personal.
ChronoMarket heute
- Geschäft in der Uhlandstraße 47, 10719 Berlin-Charlottenburg – wenige Minuten vom Kurfürstendamm
- Verifizierter Händler auf Chrono24 seit 2023
- 5,0 Sterne bei Google
- Kostenlose Erstbewertung per WhatsApp-Foto oder vor Ort, Auszahlung bar oder per Überweisung
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